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Episode 12  (22. Mai 2010)

 

Hallo Freunde!

Auch letzte Woche hatten wir alles andere als Sonnenschein. Jedoch am Freitag verzogen sich die Wolken allmählich und da freut sich einer besonders darüber:


 ach tut das gut - yeah...

 

Bärli hat auch schon ihren Sommerschnitt erhalten.

Vorher: 

 

Nachher: 

 

Das Gras auf den Wiesen ist gewachsen und bald fängt die Heueten an. Um im Heustock Platz zu machen für die neue Saison wird das alte Heu herausgepresst, sprich wir leeren mal so schnell den Heustock. Dies geschieht mittels einer Heupresse, jedoch muss diese erst mal gefüttert und das Heu nach vorne zum Loch geschoben werden. Meine Oberarme sind doch gleich wieder ein Stück grösser geworden *g*.


 

Nein wir sind keine Darth Vaders aus Star Wars... 


 


Beim kehren des Heus entwickelt sich extrem viel feiner Heustaub welcher für die Atemwege nicht gefährlich ist - jedoch nach einiger Zeit doch etwas störend wirkt beim schnaufen. Also doch lieber Maske aufsetzen und doof aussehen *g*

Ein Foto mit Blitz zeigt, dass ich keinen Meter weit schiessen kann in diesem Heunebel: 

 

Damit die Heupresse ununterbrochen gefüttert werden kann sind ungefähr 6 Personen nötig. Verstärkung kommt von den Nachbarhöfen. Da hält man noch zusammen auf dem Lande, jawohl...

 

Das Heu wird in grossen Mengen und das in einem enormen Tempo durch das Loch geschoben: 

 

 

Die Heupresse verdichtet das Heu und wird mittels eines Stempels allmählich, aber sehr kräftig komprimiert und mit einer Schnur gebunden:

 

 

 

 

Und das gab dann in etwa 200 Heuballen à ca. 20kg die wir in den Ställen und Dachboden verstaut haben. Das war ja vielleicht ein Krampf, uff...  Hier ein Teil der gesamten Ladung:


Vor etwa 5 Wochen hat Brigit im Treibhaus die ersten Tomaten gezüchtet:


Und in den Beeten wo sich dann der Nüsslisalat von der Wintersaison verabschiedet hat...

 

...da stehn sie nun die leckeren Tomatos. Jeder einzelne Stock wurde von uns sorgfältig hochgebunden:

 

Und die ersten Früchte sind auch schon zu sehen: 

 

Die Rispenstile sehen aus als wenn sie mit Goldstaub begossen wären wenn die Sonne durch das Tunnel scheint: 

 

Ja und in dem zweiten Tunnel wo wir vor gut 10 Wochen den ersten Salat gesetzt...

 

...und reichlich geerntet haben:


 

... diese Beete werden bereits wieder fein säuberlich auf die nächste Saat vorbereitet. Geri macht das mit viiiel Fingerspitzengefühl: 

 

Und bereit sind die Beete für die neuen Setzlinge:

 

Sehen die Peterli nicht aus wie der Regenwald von oben?

 

 

Ja und jetzt wo der Frühling zurückgekommen ist und der Sommer (hoffentlich) so langsam vor der Tür steht da wirds auf den Feldern explodieren und wir werden seckeln wie die Irren...

 

 

machen wir uns auf eine harte Woche gefasst...

 

Liebgruss, Ramona

 

24.5.10 19:32


Episode 11  (15. April 2010)

Leider war die Wetterfee auch diese Woche nicht sonderlich gnädig mit uns. Nach 14 Tage regen war's nur am Dienstag recht sonnig so dass wir endlich die restlichen Setzlinge in die vorbereiteten Beete stecken konnten:

 

 

Mittlerweile haben wir reichlich viele Beete mit feinen Bio-Salaten, mhhh... lecker... der hier ist auch bald schnittreif: 

(Im Hintergrund Binzenloo und weiter hinten das Unwetter das grad auf uns zukommt...)

 

Tja und dann war's für diese Woche vorbei mit blauem Himmel und Sonnenschein. Dann hat's nur noch geblitzt, gedonnert und geregnet: 


 

Und das eigentlich die ganze Woche lang. Arbeit gibts ja trotz Regen genug auf m'Hof. Doch leider können wir im Garten nichts ausrichten. Das Unkraut wächst heran und sobald es wieder schöner und wärmer wird werden wir in die Turbostiefel steigen und uns um die Felder kümmern.

 

Widmen wir uns so dann einmal den chicken Ladys. Guckt zum Einstieg mal bei der Rubrik Links unter:

Dominoes Techno Chicken - FUNNY

 

So und nun drücken wir die Schulbank mit dem Thema "rund um das Huhn":

 

Wieso legen Hühner verschieden farbige Eier?

Unter den Legehennen gibt es so genannte Weiss- und Braunleger. Früher war man der Ansicht, dass die Faustregel: „Braune Hühner legen braune Eier und weiss gefiederte Hühner weisse“ zutrifft. Wie bereits bemerkt ist diese Regel jedoch nicht zwingend stimmig. Die Schalenfarbe entsteht nämlich durch Pigmenteinlagerungen in der Kalkschale und ist wohl weitgehend genetisch bedingt. Das Federkleid ist im Grossen und Ganzen also unabhängig von der Farbgebung des Eis.

 

 

Die Entwicklung des Hühnereis dauert beim Huhn etwa 24 Stunden. Das Huhn kann daher maximal ein Ei pro Tag legen. Die Entstehung beginnt im Eierstock der Henne. Dort befinden sich Tausende von Eizellen, die nach und nach durch Anlagerung von gelbem Dotter zu grossen Dotterkugeln heranwachsen:

 

Im hinteren Teil des Eileiters befindet sich der rund 10 cm lange Uterus (Eihälter), in dem die porige Kalkschale aufgebaut wird.

 

Wieso kräht ein Hahn?

  

Nein, der Hahn kräht nicht wenn seine Hennen Eier gelegt haben - die verkünden selber mit lautstarkem Gackern, dass sie wieder eines produziert haben...
Der Hahn kräht um sein Revier zu markieren und zu verteidigen - mit dem lauten Krähen sagt er praktisch allen anderen Hähnen in der Umgebung, dass das hier sein Revier ist.

 

Wie gut sieht ein Huhn?

Das Auge des Huhns ist hauptsächlich für das Nahsehen geeignet. Schon in 30 Metern Entfernung sieht es ein anderes Huhn nur noch als kleinen Punkt am Horizont. In mehr als 50 Metern Entfernung sieht ein Huhn gar nichts mehr.

Den Vögeln fehlt die Fähigkeit, ihre Pupillen rasch hin und her zu bewegen, wie es uns Menschen problemlos möglich ist. Damit die Vögel beim Laufen permanent ein scharfes und stabiles Bild ihrer Umgebung wahrnehmen können, müssen sie folglich den gesamten Augapfel und somit den ganzen Kopf entsprechend bewegen. Würden die Hühner dies nicht tun, würde ihnen womöglich schlecht oder schwindlig werden und sie fielen um, plumps...


 

Welche Aufgaben hat ein Hahn?

Hühner leben im Harem, wenn möglich mit einem Hahn. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Hahnes zählt neben der Fortpflanzung auch die Wahrung des sozialen Friedens. Ist ein Hahn in der Herde gibt es weniger Streitigkeiten und Rangeleien unter den Hennen. Ebenso gehört der Schutz und die Bewachung der Herde zu seinen Aufgaben.

 

Tja und wenn die Hennen im Ausgang sind:

 

Dann hat der Güggel nix zu lachen: 


 

 

Gibt es eine Rangordnung unter den Hühnern?


Ja die gibt es und zwar ist sie sehr ausgeprägt. Das Huhn lebt in einem sozialen Verbund, wo es höherrangige und niederrangige Mitglieder gibt, der Führer einer Schar ist in der Regel der Hahn. Aber auch einzelne Hennen können die Führerschaft übernehmen. Die Rangordnung wird in der Regel durch kleine Kämpfe ausgetragen, diese können unter Hähnen auch schon mal blutig werden.


Am Abend sind gerade die ranghöchsten Tiere noch im Auslauf oder Stall aktiv, so dass die rangniederen schon mal die guten Schlafplätze einnehmen. Kommen dann aber die Führer der Tiere zum Schlafen in den Stall rein so vertreiben sie die schwächeren ohne Kämpfe. Vor der Dunkelheit sitzen dann alle scheinbar einträchtig zusammen auf der Stange. Dies verschafft allen ein Gefühl der Zugehörigkeit und gibt Sicherheit.

 

Wieso sitzen Hühner auf der Stange? 

Hühnervögel sind ursprünglich Waldbewohner. Zur Futtersuche bewegen sie sich auf dem Boden, auch zur Eiablage. Zum Schlafen aber und zum Ruhen suchen sie die Bäume auf. Das schützt sie auch vor Feinden wie z.B. Füchsen.
Auch unsere Hühner haben diese Angewohnheit. Sie können sich auf den sogenannten Sitzstangen sehr gut festhalten, denn beim Hinhocken krümmen sich die Zehen des Fusses um die Sitzstange. So können sie beim Schlafen nicht herunterfallen. Sitzstangen haben den Vorteil, dass Hühner beim Ausruhen sich nicht in den eigenen Kot setzen, was beim Ruhen im Nest schon mal passieren kann.


 

Kann ein Huhn auch ohne Hahn Eier legen?

Bei den Hühnern ist es ähnlich wie bei den Menschen, d.h. der Eisprung findet ab einem gewissen Alter und körperlicher Entwicklung statt. Es ist völlig unabhängig davon, ob ein Hahn anwesend ist oder die Henne vom Hahn "getreten" wird. Wenn der Hahn auf die Henne "springt", legt die Henne danach bis zu10 Tage lang hauptsächlich befruchtete Eier. 

         Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Eine Henne legt auch ohne Hahn Eier!

Die Hühner legen Eier um sich fortzupflanzen und sie legen immer wieder neue Eier, weil die vorherigen verschwunden sind. Man ist das fies...Hühnereierklauerin...


 

So haben wir diese Woche was über Hühner gelernt )

 

Bis nächste Woche wieder, eure Hühnermama Ramona

 


 

15.5.10 13:11


Episode 10  (9. Mai 2010)

 

Hallo Freunde, bin wieder zurück auf dem Binzenloo-Kanal :O)


 

Man war das ein Hudelwetter diese Woche, brrr....:

 

Und was macht man so wenns Dauerregnet? Genau... Frühlingsputz.

Die Hühnchen haben n'schönen neuen Teppich gekriegt: 

 

Und bei Capi wurde auch grad die gesamte Matratze ersetzt:


 

Unsere Arbeit wird von Kasper auf's genaueste kontrolliert:


 

Bei zwei Kälbern fehlten noch die Ohrenmarken für die Registrierung bei der TVD (Tierverkehrskontrolle). Somit gibt's nette Ohrstecker von uns:


autsch...

 

geht's nicht auch etwas diskreter? ;o)

 

 

Mir ist gar nicht richtig aufgefallen wie schnell die Kälber wachsen: Guckt euch mal meinen kleinen verspielten Kerl von vor 7 Wochen an:


... und heute...? da ist nix mehr mit spielen - der würd mich glatt umrennen...

 

Die Natur ist nach dem langen Regen förmlich explodiert:


 

So ganz leicht lassen sich die Pferde von den saftigen Weiden nicht mehr trennen. Doch wenn Ramona ein Leckerli in der Tasche hat, ja dann kommen sie... also wenigstens klappts bei Kasper:


 

Diese Woche fand ein Synchronwettkampf bei den Tieren statt.


Da hätten wir als erste Teilnehmer Nugget (links) und Rodeo (rechts) im Synchronspringen:

 

 

Eine ganz neue Disziplin zeigen uns 3 Mutterkühe und zwar in der Disziplin Synchronhornstellung:

 

 

Weiter geht's mit der Synchronkopfaltung:

 

Nochmals etwas sammeln bevor ich an den Start muss...

 

eine Disziplin für's Herz - das Synchronschmusen: 

 

Und jetzt kommen wir zu unseren Favoriten (Nina links und Guschti rechts) in der Disziplin Synchronstehen.

 

Kopf nach vorn:

 

Kopf zur Seite: 

 

... Kopf wieder nach vorn und schön Bauch rein und Brust raus - und Haltung...: 

 

 

Kopf zur Seite und die Kür ist geschafft...

 

 

Mama Ghanalina meint: "Guschti... du hast das fein gemacht" 

 

Die Jury lässt sich lange Zeit und gibt den Sieger bekannt: Wir gratulieren Guschti und Nina zum ersten Platz!

 

 

... das ist doch ein Siegesküsschen von Mami wert!

 

Zur Mittagszeit ist in der Pferdeherde Spielstunde angesagt:


 

schon gut... wir vertragen uns ja wieder... 

 

So meine Lieben jetzt tun wir Homosapiens mal wieder die Schulbank drücken.

Hatte ich doch letzthin mit Freundinnen eine Diskussion über:  "wann ist ein Rind ein Rind und wann ist eine Kuh eine Kuh." Claudia, Karin und Slada - hier die Antwort:

Wenn ein Rind das erste mal abkalbt nennt man sie Kuh. Dient das Rind zur Milch- bzw. Fleischgewinnung, wird es auch Milchkuh bzw. Mutterkuh genannt.

Jungtiere (bis ca. 8 Monate) werden als Kalb bezeichnet, über 8 Monate bis 12 Monate dann Jungrind.

Das geschlechtsreife männliche Hausrind heisst Bulle oder Stier. Ein geschlechtsreifes, aber noch junges männliches Rind wird als Jungbulle oder Jungstier bezeichnet. Ein kastriertes männliches Rind heisst Ochse. 

Entsprechend sind auch die Bezeichnungen für das Vieh als Sammelbegriff:

  • Jungvieh: Kälber (bis 8 Monate), Jungrinder (bis 12 Monate), Jungbullen/Jungstiere und Färsen/Kalbinnen (Zweijährige)
  • Melkvieh: Vieh, das gemolken wird
  • Goldvieh: tragende Mütterkühe

Kühe wiegen etwa 500 bis 800 kg, Bullen 1000 bis 1200 kg. Die natürliche Lebenserwartung einer Kuh beträgt etwa 20 Jahre.

Weibliche Rinder werden im Alter von 8 - 10 Monaten geschlechtsreif und es tritt die erste Brunst auf. Ja und eben dann wenn sie zum ersten mal Nachwuchs gekriegt haben werden sie zu Kühen, bzw. unsere zu Mutterkühen.

Alles klar Mädels...? 

 

So das wär's gewesen von dieser Woche... tschüss und tschau!

 

eure Frühlingsputzerin Ramona 

 

10.5.10 16:07


Episode 8  (26. April 2010)  /  Episode 9 (Ferien)

 

Hallo Freunde,

war das ein wunderbares Frühlingswetter letzte Woche. Die Knospen drücken und einiges blüht bereits rund um den Hof.

Apfelbaum :


 

vor der Backstube: 

 

 

 

Kaiserblume:


 

Beerensträucher-Blüten:

Johannisbeer: 

 

 

 

Die weiss ich leider nicht:

 

schwarze Johannisbeere: 

 

Mein Kumpel Moritz bei seiner Morgengymnastik in meinem Strohhaufen:


 

Da fliegen ja vielleicht die Fetzen:

 

Es geht doch nix über ein gepflegtes Äusseres:

 

 Moritz im Liebesrausch:

 

 

na Babe... wie wär's mit uns Zwei?

 

na also... meine Nummer klappt noch immer:


 

 

Und dann gibt's hoffentlich wieder viele kleine Moritz Babys:

 

Emil ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten: 

 

@ Nina Brunner: Klein Nina  ist schon ein ganz Hübsches - guck mal:

 

 

Mami Stefanie mit Siri: 

 

 

Mami Ghanalina mit klein Guschti. Das ist echt n'hübscher kleiner Kerl:

 

guckt euch mal das Euter von Stefanie an:

 

 

Wie soll man da auch ohne fremde Hilfe rankommen?  Mussten die ersten Tage etwas nachhelfen und das Kleine von Hand ansetzen aber wenn die Milchbar mal läuft, dann geht's auch ohne uns: 

 

Während die Kühe die Weide geniessen herrscht für uns reges Arbeiten auf dem Feld damit die nächsten Salate, Zwiebeln, Fenchel, Chefen etc. in den Boden kommen.

 

 Ein Teil folgt von Hand - Rückenschmerzen ahoi...

 

 

Und der grössere Teil erfolgt mit maschineller Hilfe:

 

Beim maschinellen pflanzen setzen Karin und ich uns auf die roten Sitze hinter den Traktor. Der Traktor pflügt beim Fahren Löcher in den Boden, in die wir dann die Setzlinge einsetzen müssen. Ist also gar nicht so einfach wie's aussieht und alle 30cm geht da n'Setzling in die Erde. Also ja nix vermasseln...

Geri hat für mich extra den 1. Gang eingelegt aber mittlerweile würd ich's im 2. Getriebe also locker schaffen...

 

 

Und rund um den Hof befindet sich seeehr viel Acker der vorbereitet werden muss: 

vorher: 

 

nachher: 

 

Auch das Tunnel mit dem Nüsslisalat wird auf Neues vorbereitet. Da kommen dann unter anderem die leckeren, selbstgezüchteten Tomaten von Brigitte rein: 


 

 und noch mehr Acker...

 

...und noch mehr... Und das ist noch längst nicht alles.


 

Ja da Staunen sie die Hühnchen was für fleissige Bienchen wir sind:


 

Da kommt ein Hoschi und hilft an einem Samstag mit auf dem Hof:

 

Alles auf die Plätze, fertig los! Das Hühnerrennen auf die Wiese kann beginnen. Hey... die legen fast n'Schwarzen hin um die Kurve:


 

Mit Hoschi hab ich dann die Heckschaufel des Traktors beladen und wir tuckern los zu unsrem Projekt:


 

... eine Weide einzäunen. Dafür braucht man Pfähle, einen Schlegel und Draht und viel Muckis: 


 

Nach 2 Stunden Arbeit haben wir's schon fast geschafft:


Im Hintergrund die Rossstallungen von Binzenloo und in der Wiese steht ein Ausschnitt unseres vollbrachten Zaun-Werkes:

 

 

Bald Feierabend und die Rinder müssen wieder in den Stall zurück:

 

Nina hat ein Gspändli gefunden, ein Herz und eine Seele die Zwei - soooo süss...: 

 

So und jetzt hab ich eine Woche Ferien und mach's den Schweinen gleich:


Wir sehen uns also in 2 Wochen wieder auf dem selben Kanal. (habt ihr nicht auch das Gefühl, dass diese Sau grinst...?):


Ab in den Urlaub und es grüsst Ferienkind Ramona  

 

26.4.10 14:30


Episode 7   (18. April 2010)

 

Und schon wieder sind drei neue Kälbchen auf die Welt gekommen.

 

Mami Flavia und klein Fränzi haben die Geburt sehr gut überstanden: 

 

 

Mami Fanessa und Stierchen Flo sind auch schon gut auf den Beinen:

 

 

toll... jetzt haben wir wieder einen Spielkameraden mehr, yipieh.... 

 

Und die letzte in der Runde war Ghanalina mit einem gesunden Bübchen:

 

Und dann gab's auch noch Nachwuchs bei Mami Katze:


 

Die kleinen Hoppelhäschen haben schon ganz feine Tischmanieren:


 

Felicia (vorne) und Flo (hinten) sind schon dicke Freunde: 

 

 

Bitte seit mir nicht böse wenn dieser Blog etwas kürzer wird.

Trotz so viel neuem Leben überschattet ein Todesfall die letzte Woche. Ein Pferd starb an den Folgen einer Kolik und das war ein beschissener Anblick und Augenblick und wir sind alle unendlich traurig. 

 

Eure, Ramona 

 
18.4.10 10:42


(12. April 2010) 

 

Ui ich kann euch sagen, die letzte Woche war einfach irre. Es gab Nachwuchs bei den Mutterkühen und das nicht nur einmal, nein gleich 3 Geburten! Aber erst mal der Reihe nach...

 

Komme ich am Ostersonntag in den Stall und wer ist denn da schon stackselig auf den Beinen? Ein kleines Kälbchen hat vor wenigen Stunden das Licht der Welt erblickt. Mami Nelly ist wohlauf und die Kleine ruht sich nach den ersten Gehversuchen erst mal aus:

 

Die Namen der Kälber beginnen jeweils mit dem Anfangs Buchstaben der Mutter und ich durfte einen Namen für das Kleine aussuchen. Da kam mir natürlich mit dem Buchstaben N sofort Nina in den Sinn (@Nina Brunner... ja, ja... habe ich sofort an dich gedacht...)

 

Also Klein Nina hat's schon faustdick hinter den Ohren. Während andere Kälber noch schön bei Mutti Schutz suchen geht sie öfters auf Erkundungstour und hätte der Stall keine Wände müssten wir sie wohl in Winterthur Downtown City suchen. Sie hält Mami Nelly ganz schön auf Trab.

 

 na, na, na... wo willste denn jetzt wieder hin...?


 

schön bei Mami bleiben... 

 

ach man... scheiss Spiel...

 

... dann beschäftigen wir uns eben mit dem Strohhaufen... (huch da liegt ja noch wer drunter)

 

 

Gehn die Kühe mal auf die Weide: 

 

 ... kann es auch mal vorkommen, dass Nina den Anschluss verpasst da sie mal wieder herumstrolcht. Aber wir sind ja nicht nur Hofarbeiter sondern auch Babysitter und bringen das Kleine brav zu Mutti auf die Weide:


 

Einen Tag später war es auch bei Mami Arena soweit und Aline kam auf die Welt:

 

 

 

 

Arena frisst hier soeben ihre Nachgeburt:

 

Das sind die Häute, in denen das Kalb herangewachsen ist. Es war das Verbindungsstück zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Denn beide hatten einen eigenen Blutkreislauf. Das Nachgeburtfressen haben unsere Haustiere eigentlich nicht mehr nötig, aber Geri versucht die Tiere so natürlich wie es ihm möglich ist zu halten. In der Natur wäre die Nachgeburt nämlich für die Feinde der Rinder eine Menükarte. Das bedeutet ja, dass da noch ein hilfloses Neugeborenes in der Nähe ist. Ausserdem enthält die Nachgeburt viele wertvolle Stoffe. Das ist das einzige Mal, wo ein Wiederkäuer Fleisch frisst.

 

Ja und weil's so schön war kalbert am Donnerstag Abend auch noch Flurina. Es ist die erste Geburt bei welcher ich dabei bin, denn sie erfolgte nicht in der Nacht sondern am frühen Abend.

Normalerweise erscheinen die Vorderbeine des Kalbes zuerst. Hier jedoch kam die Zunge erst zum Vorschein und das beunruhigte Geri enorm. Bis zu den Schultern stecken seine Arme in der Kuh und versucht mühevoll die Beine der Kleinen in die richtige Richtung zu platzieren.Nach einiger Zeit gelingt es ihm dann auch jedoch ist Flurina bereits sehr erschöpft, es scheint eine strenge Geburt zu werden.

Wir legen zwei Geburtsstricke um jedes Bein und ziehen wie die Ochsen, doch die Mutter presst zu wenig und es beginnt der Wettlauf mit der Zeit. Wir ziehen und ziehen und ziehen und bis zu den Schultern haben wir das Kleine schon draussen doch es geht nicht weiter.Jetzt hat das Kalb aber nur noch wenige Augenblicke Zeit bis es seinen ersten Atemzug machen muss. Die Nabelschnur wird nämlich bei der Geburt so stark gequetscht, dass kein Blut und somit auch kein Sauerstoff mehr hindurchfliessen kann und es kommt nun der kritische Moment. Wir ziehen nochmals mit aller Kraft... Schon haben wir die Befürchtung, dass es zu spät ist und die Kleine infolge Sauerstoffmangel stirbt. Geri schmiert mit dem Fruchtwasser die Schultern des festgesteckten Kalbes nochmal ein und wir versuchen es erneut mit aller Kraft. Jawohl... es kommt - geschafft!

Nun ist das Neugeborene da und wir müssen sehen, dass es fit wird. Als erstes wird der Schleim aus den Nasenlöchern gestreift. Es röchelt noch ein wenig. Geri hält es verkehrt herum hoch und ich klopfe ihr kräftig auf die Lungen damit der restliche Schleim sich löst. Dann reiben wir es kräftig ab um den Kreislauf in Gang zu bringen. Juhu es lebt... knapp am Tod vorbei und deshalb wird es Felicia (lat. = die Glückliche) getauft. Mami ist sehr erschöpft und wir bringen die Kleine zu ihr: 


 

Erst einmal ist Ruhe angesagt und wir lassen Mutter und Kalb alleine.

 


Felicia hängt schon gut an der Milchbar und kommt von Tag zu Tag zu Kräften:


 

Im Kuhstall kam neues Leben zur Welt und im Kaninchenstall fallen 3 junge Häschen zum Opfer. Nein nicht eines natürlichen Todes und nein... nicht von einem Marder und nein kein Iltis und kein Fuchs - es war eine der Hauskatzen!! Und zwar die schwarz, weisse auf der linken Seite im Bild:


Dieses Biest... !!!! Bis anhin mochte ich ja Katzen aber jetzt... grrr....!!

 

Mami Hasi scheint bereits ein neues Nest vorzubereiten wie man hier am Stroh/Heutransport erkennen kann: 

 


 

Sie hat nämlich den Eingang eines Harrasses mit Stroh verschlossen und weitere Babys geboren. Nach 18 Tagen verlassen die Jungen erstmalig das Nest und nach ca. 1 Monat sind sie bereits auf sich selber gestellt. Es kann also durchaus vorkommen, dass eine Hasenmutter nach dem ersten Wurf gleich nochmals Junge wirft.

 

Ja und unser Salat der wächst auch schon ganz schön:

 

 

 und auch die Radieschen gucken schon aus der Erde raus:


 

Die letzte Woche stand also ganz im Zeichen des Neubeginns. Sehr eindrücklich...

 

Sehe euch nächste Woche wieder auf demselben Kanal und es grüsst die Hebamme Ramona.         

12.4.10 14:07


Frohe Ostern!

Liebe Freunde

Der Osterhase war schon fleissig bei seiner Nebenbeschäftigung *g*...


 

...da nehmen wir's doch gemütlich und ruhig diese Tage...

 

 FROHE OSTERN euch allen und lasst euch umarmen...


Eure Ramona

 

 

 

 

 

2.4.10 08:56


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