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ACHTUNG Hofblog geht auf neuer Homepage weiter!

Liebe Freunde


Da die Bilderkapazität für diesen Blog aufgebraucht ist werde ich die 2. Binzenloo Jahreshälfte auf folgender Seite fortführen: 

http://hofblog2.myblog.de/

(siehe auch unter "Links" im linken Bereich)

 

 

 

10.7.10 12:11



Episode 18  (4. Juli 2010)

 

Man war's diese Woche heiss, puh-schwitz...: 

 

Und das ging nicht nur mir so... auch die Hühner öffnen ihre Schnäbel und breiten die Flügel aus um sich etwas Abkühlung zu verschaffen:

 

Bei diesen hohen Temperaturen sind die Kühe nur über Nacht auf den Weiden. Früh morgens kommen sie gerne in den schattigen Stall zurück:

 

Auch die Pferdeherde folgt unserem Pfiff und flieht vor der Hitze, den Fliegen und Bremen in den Stall:

 

Olivia, Otto und Oskar versuchen mit einer Mistpackung gegen die Hitze anzukämpfen:

 

Olivia hat sich die Gesichtspackung aber schön aufgetragen: 

Leider mussten wir uns diese Woche von unseren lustigen Schweinchen verabschieden, snüff... 

 

Kasper behilft sich mit einem eleganten Fliegen- und Mückenschutzkleid und trotzdem beisst's so eklig:

 

Isidora hat's besonders schwer. Sie ist hochträchtig und da will jemand raus...:

 

Kurz vor dem Mittagessen macht sie sich auf in Richtung Stall um in Ruhe zu gebären:

 

Während wir meinen leckeren Nudelgratin verzehren...

 

... ist Isaak wohlauf angekommen:


Nicht nur Isaak wird bald seinen Durst stillen, auch der Garten schreit förmlich nach Flüssigem. Geri hat vor einiger Zeit eine Bewässerungsanlage gekauft die wir zusammensetzen und installieren: 

 

Die Schläuche noch verlegen und dann heisst's: Wasser marsch!


Leider aber funktioniert die Bewässerung noch nicht wie geplant. Somit hatten wir diese Woche alle Hände voll zu tun um die Pflanzen rund um den Hof zeitaufwändig mit Schlauch zu giessen.

Hatten wir schon Sorge, dass die Kürbisse im Mai in's Wasser gefallen sind...:

 

Aber schau her... da kommen sie:

 

Unser Wassereinsatz lohnt sich allemal, wächst doch alles prima im Moment:

 

Das ist ja mal eine Riesenkefe: 

 

Was raschelt denn hier im Gebüsch?  

 

Im Maisfeld muss heute mit der Eggmaschine der Boden aufgeschnitten und gemischt werden. Erst aber vernichten wir die restlichen Blacken im und um das Maisfeld:

 

Die Eggmaschine wird von Geri richtig justiert...: 


 

 

 

Die Egge wird zwar vom Traktor gezogen jedoch erfolgt die Steuerung von einer Zweitperson, welche sich auf die Egge setzt - das wäre dann ich...:

 

 

Das ist hochkonzentrierte Arbeit, jawohl... schliesslich muss ich darauf achten, dass der gelbe Pfeil in einer bestimmten Spur verbleibt und die Eggscheiben nicht den Mais zerhacken: 


 

 

 

Sauber gelockert würd ich sagen:

 

Der Zuckermais auf dem Hofareal wurde bereits im Frühling ausgesät und bald ist er Reif für den Grill...

 

 

Freitags ist immer grosse Ernte angesagt da nicht nur unser  Hofladen, sondern auch auswärtige Kunden mit unseren Frischprodukten beliefert werden. Um Salat und Gemüse frisch zu ernten sollte es nicht allzu heiss sein. Tja... und wann erntet man da? Morgens um 06.15 Uhr: 

 

...sozusagen kurz nach Sonnenaufgang:

 

Kistenweise wird abgeerntet, gewaschen, gerüstet und geliefert:

 

Da freuen sich die Hühner besonders über die Rüstabfälle:

 

Auch wenn's verdammt hart war so früh aus dem Bett zu steigen, idyllischer könnt's trotzdem nicht sein!

 

Wieder eine Woche vorüber und wieder viel Arbeit erledigt. Nur einmal pro Tag geschwitzt, gestunken sowieso rund um die Uhr und die Wasserflasche als wichtigstes Überlebensutensil erkoren.

 

Es grüsst euch herzlich eure Schwitztante Ramona

 
4.7.10 20:06


Episode 17  (25. Juni 2010)

 

Hallo Freunde

Ich hätte nie gedacht, dass die frühen Morgenstunden so herrlich sein können. Ob auf dem Feld, im Stall oder hier im Tunnel. Die ersten Sonnenstrahlen sorgen gleich für gute Stimmung:

 

Diese Woche war's endlich mal wieder schön, trocken und warm. Und was heisst das bei den Bauern? Ja genau... Heuen auf teufel komm raus. Und das haben wir auch fleissig gemacht. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit um die Obstbäume auf Feuerbrand zu untersuchen.

Feuerbrand ist eine gefährliche Pflanzenkrankheit. Sie befällt vor allem Kernobstgewächse und kann sich seuchenartig schnell ausbreiten. Gott sei dank sind unsere Bäume verschont und tragen die ersten Früchte: 


 

Hier haben wir eine wunderschöne Kirschblüte:

 

Wenn die Blüten bestäubt werden, bildet sich aus der dickeren Stelle hinter der Blüte eine Kirsche:


Die Kirschen wachsen, werden erst gelb, dann orange und schliesslich rot:

 

Das gibt schon bald die ersten Chriesli, mampf...

 

Olivia, Otto und Oskar kamen diese Woche in den Genuss von ganz viel Gras: 

Ja das ist lecker, gell...

 

Die Blütezeit im Leinenfeld ist fast vorbei und nun müssen die Leinsamen in den Knospen reif werden. Hier nochmals einige Impressionen weil's soooo schön ist: 



 

Beim Nachbarn hat's Nachwuchs gegeben im Eselstall, ein Belmondo - sooooo goldig!

Mami da kommt schon wieder so ein Paparazzi und will mich fotografieren:

 

Na dann schau zu, dass du das Heu zwischen den Beisserchen los wirst:


 

Ja Mama...

 

Ist gar nicht so einfach...

 

Sodele, jetzt bin ich gestylt und das Shooting kann beginnen. Wie soll ich den Kopf für das Foto halten? Leicht schräg...

 

... oder doch lieber gerade...?

 

Ah Sie möchten das ganze Profil... aber gerne doch...

 

Und wie sieht's mit der Gage aus, hä....?

 

Muss ich nächstes Mal unbedingt ein Rüebli mitnehmen und meine Schulden bezahlen... ;o)

 

Ja Freunde das war's leider schon für diese Woche. Bin die nächsten 2 Tage am Trucker & Country Festival in Interlaken und musste mich deshalb etwas kurz fassen. Nicht böse sein...

Wünsche euch ein sommerliches weekend und es grüsst euch herzlich, Ramona das Cowgirl. 

25.6.10 21:47


Episode 16  (20. Juni 2010)

 

Was blüht denn hier so schön im Garten?:

 

Gehn wir etwas näher ran:

 

Ja schau her...die gelben Zucchetti sind im Anmarsch:

 

Und nicht nur gelb ist grad in Mode... auch die Grünen wollen in's Rampenlicht:

 

 

 

Zucchetti sind einhäusig, das heisst, sie haben sowohl die männlichen als auch die weiblichen Blüten an einer Pflanze. Damit brauchen sie zur Fruchtbildung nicht unbedingt andere Zucchettipflanzen in der Nähe.


Das gibt eine Menge Zucchetti dieses Jahr:

 

Auch die Gurken im Gewächshaus zeigen sich im gelben Sonntagskleid:


Gurken sind Kletterpflanzen und gehören in die Familie der Kürbisgewächse. Sie ranken im Gewächshaus an einer unter dem Dach gespannten Schnur hoch.

 

Kunstvoll die Ranken:


 

 

Dies ist eine Salatgurke:

 

Diese Kleinen hier werden mal Cornichons: 

 

Wie bei den Zucchetti wird auch die Fruchthülle der Gurke aus dem Gewebe des Blütenbodens gebildet: 

 

Einige wenige Peperonis werden von Blattläusen bewohnt. Mit ihren Saugrüsseln stechen sie die Pflanzen an und saugen den Pflanzensaft auf. Ihre Exkremente, die sie in Tröpfchen ausscheiden, sind stark zuckerhaltig und eine Leibspeise der Ameisen. Deshalb spricht man auch vom "melken" der Blattsauger.


 

Auberginen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und haben während der Fruchtbildung eine wunderschöne violette Blütenkrone: 


  

Während der Fruchtreife bleibt der Kelch bestehen, vergrössert sich und liegt an der Frucht an.


 

Bald, bald, bald ist Tomatenzeit. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

 

 

 

 

Bei grosser Hitze werden die Pferde schon frühmorgens um 06.15h auf die Weide gelassen. Ein Pfiff und sie dreschen daher um ihr Frühstück im Stall serviert zu bekommen:


 

A pro pos Frühstück... andere kriegens direkt ans Bett serviert:

 

Ja mit vollem Magen läst sich's gut weiterdösen: 


Die Katzenfamilie hat inzwischen den Kuhstall in Beschlag genommen. Ganz zur Freude der Kälber:


Und in diesem Kuhstall sind auch unsere drei Schweine Otto, Oskar und Olivia zu Hause. Und was passiert wenn Katze auf Schwein trifft?

Meine Damen und Herren. Und nun ein Höhepunkt dieser Woche: "Klein Bruno vs. Otto, Oskar und Olivia". Einer gegen Drei...? Man der Kleine hat aber Mut:

 

Ob im Tellerchen der Schweine was leckeres drin war?

 

hm... gehn wir doch mal gucken... - Oh nein, sie haben mich entdeckt...:


 

...schnell auf Tauchstation...:


 

Ok, bin ja schon weg! War eh nur Brei im Teller, da bin ich nicht scharf drauf...:

 

Bäh... ihr kriegt mich nicht... Hey... das ist ja wie im Zoo hier:

 

Ui hast du grosse Ohren...

Na dann zeigt mal was ihr so drauf habt...:

 

Heeey... wo willst du denn hin... ist die Show schon vorbei?

 

Ach man... hatte ich doch extra einen Sitzplatz in der 1. Reihe gebucht:

 

Na also... es gibt doch noch eine Zugabe:

 

Hey Schweinchen komm mal her... :

 

Hättest vielleicht ein Autogramm für mich...?:

 

Ich hätte fast die Kamera fliegen lassen, das war so lustig... nach dieser kurzen Pause wartet wieder Arbeit auf mich. Buchenholz muss gefräst und zerkleinert werden: 

 

Nein nicht einfach wild drauflos, 25cm Stücke und die wollen abgemessen sein: 


Noch ein paar Lockerungsübungen...: 

 

...und dann kann ich mich austoben. Hoch das Beil...:

 

...und zack:

 

Die Buchen besitzen ein hartes und schweres Holz, da reicht ein Schlag oft nicht aus:

 

Jetzt hab ich dich...:

 

Und gleich nochmal mit Schwung...:

 

...paff...:

 

gut gell...:

 

Geri hat dieses Jahr zum erstem Mal Leinen angebaut. Die Leinsamen werden sehr vielseitig verwendet. Zum Beispiel für Backwaren, Müsli, Leinöl oder Heilmittel. Wir verwenden die Samen zur Futterergänzung unserer Pferde:


Leinsamen haben je nach Sorte eine braune oder gelbe Schale, schmecken leicht nussig und enthalten etwa 40% Fett (Leinöl). Die Leinsamen haben eine der höchsten Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren und sind daher sehr wertvoll. In diesen Knospen wachsen die Leinsamen heran:


Sicher kennt jeder den Leinenstoff. Die Flachs- oder Leinenfaser wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen:

 

Herrlich der blühende Leinen: 


 

 

 

 

 

 

Im Weizenfeld wächst das Unkraut (die Blacke) ungehemmt weiter und hat den Weizen bereits überholt...:


 

... kann man auf diesem Bild gut erkennen. Karin kämpft sich durch das Feld und macht den Blacken den Garaus: 


Die Ausbeute von Geri hat sich gelohnt:

 

Wollen wir doch, dass der Weizen so schön bleibt wie er ist: 


 

 

Das war's wieder für diese Woche und wir sagen tschüss....

Von links nach rechts: Karin (meine Subchefin und Mitknecht), ich, Rosemarie (Herrin des Hofladens und immer für ein Spässchen zu haben), Geri & Brigit (meine Chefs), Linda (auch Herrin des Hofladens und Mama von Geri).    

 

See you next week again, Ramona die Holzhackerin

21.6.10 17:26


Episode 15   (12. Juni 2010)

Schön heiss war's diese Woche, puh... schwitz...

Ist' dann mal einige Tage hintereinander trocken sind in der Umgebung alle Bauern auf den Beinen oder besser gesagt auf dem Traktor zu finden und bewirtschaften ihre Grünflächen. Ich dachte immer man nennt den Grasschnitt im Allgemeinen Heuen. Weit gefehlt... ich wurde eines Besseren belehrt und jetzt aufgepasst:

Der erste Schnitt wird in heutigen Produktionsverfahren nicht als Heu, sondern weit überwiegend zu Silage konserviert. Es ist nährstoffreicher bzw. hat einen niedrigeren Anteil an Strukturkohlenhydraten als Heu. 

Sicherlich hat schon jeder solche Siloballen auf den Feldern gesehen: 


Im Gegensatz zu Heu mit einer Trockenmasse von 86 bis 88 Prozent wird Grassilage schon bei 45 bis 60 Prozent eingefahren. Sie enthält dann also 40 bis 55 Prozent Restwasser. Dem Gras haften Milchsäurebakterien auf natürliche Weise an, die bei der Heugewinnung durch Trockenheit und freien Luftzutritt bewusst inaktiviert werden. Beim Silieren dagegen schafft man ihnen mit voller Absicht gute Voraussetzungen für ihre überproportionale Vermehrung: Hoher Druck und Luftabschluss durch die umschliessende Folie erzeugen ein sauerstoffarmes Klima im Ballen.

Dank dem hohen Rohfaser- und Eiweissgehalt gilt Silage als hochwertiges Grünfutter für die Rinder. Wir verfüttern zum Beispiel Silage während den Wintermonaten. Da die Rinder durch die Fermentation im Pansen in der Lage sind die Struktur-Kohlenhydrate zu verdauen wird Silage vor allem für Wiederkäuer insbesondere den Rindern gefüttert. Für Pferde ist Silage eher ungeeignet da es meist unter 45% Trockenmasse hat und die Pferde die Milchsäurebakterien nur schlecht verdauen können. Eine Kolik könnte dadurch begünstigt werden.

Silage entsteht ähnlich wie Sauerkraut durch Milchsäuregärung aus angewelktem Gras. Dazu ist Luftabschluss erforderlich.

Bei Heu als Konservierungsform ist das Witterungsrisiko deutlich höher als bei Silage. Das Silage kann in 1-2 Tagen eingeholt werden:

1. Tag: Mähen und Zetten (Auseinanderwerfen des Mähgutes)

2. Tag: Nochmaliges Zetten, Schwaden, Häckseln und Silieren.

Während Silage optimalerweise bei einem Wassergehalt von 65% eingefahren wird, sollte Heu nicht mehr als 15% Wasser enthalten. Daher muss das Heu zur Trocknung wesentlich länger auf dem Feld verbleiben (bis zu mehrere Tage, Silage zum Teil nur 1-2 Tage).

Der Bauer muss seine Grünflächen extrem gut kennen und sich überlegen welche Wiesen er extensiv oder intensiv nutzt. Bei extensiver Flächennutzung werden die Flächen zum Teil nur ein bis zweimal pro Jahr gemäht (Kuh- und Pferdeweiden), bei intensiver Landbewirtschaftung drei bis fünf mal pro Jahr.

Nachdem also das erste junge Gras siliert ist folgt der erste Schnitt - der Heumahd - auf den "Heuwiesen". Das Heu umfasst die faser- und kohlehydratreichen Gräser bis zur ersten Blüte, und die typischen Frühlings-Wiesenblumen (Hahnefusse, Schafgarben, uä.). Das Heu (getrocknetes Gras) eignet sich besonders zur Fütterung von Pferden da es gröber und sperriger als die nachfolgenden Schnitte ist.

Seine Ernte erfordert wegen des langen Trocknungsprozesses auch bei gutem Wetter 3 bis 4 Tage Zeit:

    • 1. Tag: Mähen, Zetten, ( das Auseinanderwerfen des Mähgutes)
    • 2. Tag: Wenden
    • 3. - 4. Tag: Wenden, Schwaden, Laden, Einfahren und Einlagern

Der zweite und jede weitere Schnitt heisst dann Emd. Emd ist im Allgemeinen als alleiniges Raufutter für die Rinder zu weich und fein und für die Pferde ungeeignet. Deshalb füttern wir die Rinder im Winter zusätzlich zum Emd mit Silage. Emd wird gleich wie Heu gewonnen.

Dann gibt es noch das Mulchen. Die Weiden werden abgemäht mit gleichzeitigem Zerkleinern des Mulchgutes. Dazu werden Sichel - oder Schlegelmulchgeräte verwendet. Vorteil gegenüber dem Mähen ist, dass auch gröbere und verholzte Pflanzen damit abgeschlegelt und zerkleinert werden können. Das Mulchgut bleibt - möglichst fein zerteilt - auf der Fläche liegen und verrottet dort wesentlich schneller als langstieliges Mähgut.

Also wie ihr seht ist selbst das Gras schneiden eine Physik für sich und eine hohe Kunst des Bauern.

Nachdem Geri über Pfingsten siliert hat folgt nun also der erste Schnitt auf den Heuwiesen. In dieser Parzelle ist die Zugänglichkeit mit dem Traktor suboptimal weshalb Geri eine Fläche von Hand mäht:


Karin und ich rechen das Gras fein säuberlich zusammen damit schöne Mahden entstehen und mit dem Ladewagen problemlos aufgenommen werden können:

Eigentlich würde man nun direkt zetten. Das heisst, das Heu zum Trocknen auf der Wiese verteilen. Da die Bäume aber reichlich Schatten werfen laden wir die Mahden auf und verteilen diese zur Trocknung etwas weiter unten auf der sonnigen Grünfläche:

 

Man beachte Geri im Rückspiegel beim Abladen des frisch geschnittenen Grases während ich gemächlich den Traktor fahre...: 

Die grösseren Haufen müssen für den Zetter noch von Hand verteilt werden:

 

Macht richtig Spass:  

 

Karin wird in den nächsten 3 Tagen 1-2 Mal zetten, genauer gesagt heisst das das Wenden von Erntegut mit einem Heuwender:

Da haben wir uns aber nach dem Mittagessen Kaffee und Kuchen redlich verdient. Ist das nicht ein lauschiges Plätzchen?

 

Da sitzen wir nun... 

...unter diesem riesigen, schönen Blätterdach: 

 

Bei 30 Grad kriegt man höllischen Durst. Auch die Hühner spüren die trockene Kehle:


Der Andrang ist gross am Wasserloch: 

 

Köpflein in das Wasser, Schwänzlein in die Höh... 

 

Die Zwiebeln erhalten etwas Bio-Doping und zwar hauseigene Holzasche:


 

Saubere Holzasche" enthält viele wichtige Elemente, wie Kalk, Kalium, Phosphat und Eisen etc.

 

Der Rest der Asche kriegen die Hühner und nutzen sie zur Reinigung ihres Federkleides.

Ich stehe unter strenger Beobachtung des Hausherrn beim Einleeren der Asche: 

Läck bobi... der ist für n'Witzchen nicht zu haben:

Meine Damen - das Freibad ist eröffnet:

Der Bademeister erfüllt seine Aufsichtspflicht:

 

Es waren einmal ganz kleine Pflänzchen...

 

... von wegen... wachsen tun die im Eiltempo...

... und da kommen sie, die ersten Tomaten:

Schön die Wassertropfen an den Tomatenblättern. Die funkeln so schön im Sonnenlicht: 

 

Auch unserer Rinderjungmannschaft ist's zu heiss diese Tage und liegen brav am Weidestrand:


War doch Aline vor 8 Wochen noch so hilflos klein...:

...da ist jetzt nix mehr zusehen davon. Eine junge Lady ist sie schon geworden:

 

Und auch Nina hat in den letzten 2 Monten einen ziemlichen Schub hingelegt:

 

 

Toll, die Rhabarber steht einfach so im Garten: 

... und Karin hat daraus einen leckeren Rhabarberfladen gemacht...

 

A propos essen: Meine Spinatquiche ist einfach ein Foto wert. Stolz ich bin:

 

Mama Hasi ruft ihre Mannschaft ebenfalls zu Tisch. Ach ja... es gab dann mal wieder 6 kleine Häschen zwischendurch:

 

Schnell überprüfen ob auch alle ihre Pfoten und Ohren geputzt haben: 

 

Hä...? wo ist schon wieder mein Stühlchen?

 

Wenn dann mal Ordnung herrscht am Tisch wird friedlich und sittenhaft gemampft:

 

Diese Ecke des Wohnhauses gefällt mir besonders gut. Man beachte eine Lila Blüte in der Mitte des Bildes:

So sieht sie von Nah aus die Clematisblüte:

Der Storchenschnabel macht sich im Garten auch wunderbar:

 

Das Unkraut hat stark zugeschlagen in den letzten Wochen und es wird höchste Zeit zum Jäten. (Das ist Bio meine Damen und Herren, da wird nix gespritzt wie man am Unkraut sehen kann...)

Mit der Pendelhacke geht's fleissig an die Arbeit:

Ups falsches Bild... 

Genau das meinte ich... fleissig an die Arbeit:

 

 

Ist das nicht toll - unmittelbar nach getanter Arbeit kommt sie - die erfüllte Befriedigung:

 

 

Die Kefen blühen in ihrer schönsten Pracht:

Ich bin fasziniert über ihre Kletterkünste:

 

 

Aus der Blüte entsteht sie dann die Kefe. Sie ist eine Erbsensorte aus der Familie der Fabaceae. 

Jetzt ist sie reif zur Ernte:

Schon eine Kiste voll gab's letzten Freitag:

 

Am Fenchel hat sich's eine Schwalbenschwanzraupe bequem gemacht: 

 

 

Ein schöner Schwalbenschwanz Schmetterling wird sie später einmal sein: 


 

Das mittlerweile trockene Heu hat Geri zu Schwaden zusammengeführt und wir rechen die letzten Halme zusammen:

 

Vier solche Ladungen gabs an diesem Nachmittag und das Heu wird durch ein Gebläse direkt in den Heustock gezogen. Da muss man echt aufpassen dass einem die Heugabel nicht aus den Händen gerissen wird - man hat der n'Zug drauf....  

Alle helfen mit bis auch das letzte Stückchen Heu drin ist:

Das Gebläse welches das Heu direkt in den Heustock saugt:

 

Olivia, Otto und Oskar kriegten von mir diese Tage immer mal wieder eine Abkühlung:

 

Die haben das echt cool gefunden:

 

Das war's wieder für diese Woche und es grüsst euch eure Heumagd Ramona       

 

21.6.10 20:52


Episode 14   (6. Juni 2010)

 

In diesem Blog dreht sich so einiges um das Binzenloo Hoffest, welches am Samstag bei herrlichem Wetter zu Ponyreiten, Eiermalen, Hufeisenwerfen, Büchsenschiessen, Pfeil und Bogen, Säulirennen, Traktorparcours, Festbeiz... eingeladen hat. Die Vorbereitungen liefen bereits einige Tage zuvor an.

Im oberen Teil des Kuhstalls wird aufgeräumt um dem Bogenschiessen Platz zu machen:

 

Alte Holzpaletten werden entsorgt...:

 

...der Mist muss weg:

 

 

sieht doch schon ganz ordentlich aus:

 

Ein neuer Kieselstein-Beach für Timo, Natho und Jack. Der wird sogleich inspiziert:


 

 

Ich bin noch etwas auf Blackenjagd rund um den Hof. Also das sind ja mal Mordsdinger:

 

Das Renntraining von Olivia, Otto und Oskar wird täglich absolviert. An der Kondition muss noch gearbeitet...

 

...und die Motivation erheblich gesteigert werden...!

 

Aber nicht doch... schummeln gilt nicht...  

 

Ne, ne... meine Dame und meine Herren - das wird so nix. Da muss noch eine gewaltige Steigerung drin liegen:

 

 

Na bitte... das nennen wir doch motivierte, springende Sauen:

 

Oskar geht auch gleich in die Vollen...

 

Beim Trainingskollege noch etwas Sprungstil abgucken...

 

... und dann selber stilvoll rüber:

 

Das war jetzt aber zu viel Power. Hat's Oskar doch gleich auf die Schnugge gehauen: 

 

Otto kommt schon zur Hilfe:

 

Spielstunde nach dem harten Training:

 

Für unsere Schneiderin Lea müssen die Rennkleider anprobiert werden.

hey... nicht an meinem schönen Röckchen ziehn: 

 

Olivia in Orange, Oskar in Blau und Otto in grün. Irgendwie klapts noch nicht so ganz... sie müssen sich wohl erst an ihr neues Rennoutfit gewöhnen:

 

Derweil macht die Katzenfamilie schon mal Siesta:

 

Walti bastelt an der Vorrichtung für den Traktorparcours:

 

 

Damit müssen die Ballone gestochen werden: 

 

Vieles dreht sich um das Hoffest diese Tage aber nicht alles... Karin und ich auf dem Feld beim Heuzetten:

 

Gleich in der Nähe ein Weizenfeld - wunderbar:

 

 

Und der Aufbau der Posten für das Hoffest geht weiter. Hier richten wir grad das Büchsenschiessen ein:

 

Haben wir nicht eine tolle Konstruktion hingelegt?

 

 

Im Hühnerstall merkt man nix vom emsigen Treiben draussen. Da widmet sich die Hühnerdame lieber der Futteraufnahme. Und wieso soll man immer von unten essen wenn der Teller auch oben reichlich gedeckt ist?:


...hat mich auch niemand gesehen?

 

...na dann rein in's Schlaraffenland: 

 

mampf... 

 

Am Hoffesttag herrscht ab früher Morgenstunde bereits Action:

 

 

Die Abteilung Logistik in den letzten Zügen:  

 

Der Arbeitsplan für die vielen Helfer wird aufgehängt: 

 

Die einzigartige Tischdekoration auf Binzenloonische Art: 

 

 

 

Die Rennsauen werden markiert: 

 

Das Pfeil und Bogenschiessen wartet auf die ersten Tellschützen: 

 

und der Leinenpräsentationstisch ist fertig: 

 

Die Mittagsstärkung für die Helfer brutzelt lecker auf m'Grill: 

 

Das Kuchenbuffet ist angerichtet:

 

Die letzten Handgriffe werden gesetzt: 

 

Walti hängt die letzten Lagepläne auf: 

 

...sogar die Mistkarren stehn in Reih und Glied: 

 

 

Das Blumenbäumchen kriegt den letzten Feinschnitt! Wenn das mal nicht Perfektion ist...

 

Die Knechte haben sich zurecht gemacht und ins Hemli geworfen:

 

Dann werden alle Helfer zusammengetrommelt...:

 

 

...und Chef Geri instruiert uns mit letzten Anweisungen:

 

... es herrscht sozusagen die Ruhe vor dem Sturm:

 

Ja und dann treffen die ersten Gäste ein... meine Familie zum Beispiel...

 

und gute Freunde von mir geniessen den leckeren, kühlen Most:

 

Die Hofbeiz füllt sich so langsam:


 

 

Und es kommen immer mehr...

 

Das Nageln war auch sehr beliebt:

 

...und wer sagt dass Eiermalen nur was für die Kleinen sein soll? Hoschi macht's vor...

 

Hochbetrieb beim Bogenschiessen:

 

Büchsenschiessen mögen unsere Gäste auch sehr gern:  

 

Und "Ponyreiten" steht ganz oben in der Vergnügungsliste: 

 

sogar der Chef legt selber Hand an mit seinem Pferd Goldi: 

 

 

Für die ganz Jungen gibt's die etwas kleinere Ausführung:

 

 

Svenja beim Ausfüllen der Wett-Tickets für das Säulirennen: 

 

Fest die Daumen drücken...

 

Und los geht's mit dem Säulirennen Nr. 2. Nach einigen Startschwierigkeiten kommen unsere 3 Rennsauen dann doch noch in Schwung:

 

Oskar schon fast im Ziel aber um Platz 2 und 3 wird noch hart gekämpft (man beachte den super Sprung von Olivia in Orange):

 

Das Zielfinish zeigt eindeutig, dass auch das zweite Rennen von Oskar dominiert wurde: 

 

Da haben sich alle eine Extraportion Futter verdient: 

 

Das Trampolin begeistert die Kleinen besonders: 

 

Ist einfach gemütlich unsere Festbeiz: 

 

Den Kindern gefällt's hier im Binzenloo:

 

Das meint auch Enja:

 

Zu späterer Stunde haben dann auch die vielen grünen Helfer mal Zeit ein Bierchen oder Most zu trinken: 

 

Ja, ja... war ein Tag voller Überraschungen, da darf man müde sein...

 

Während einige schon mal ein Nickerchen schieben sind andere noch immer auf den Beinen...:

 

... und noch immer geht's weiter mit dem Feste:

 

.. Aber irgendwann da fallen sie alle todmüde ins Bett. Die einen schaffen's nicht mal mehr ihr Röckchen auszuziehen...  

 

Es war ein herrlicher Tag unser Hoffest und hoffen wir auf baldige Wiederholung.

 

See you next week folks!

Eure Hoffestmagd Ramona 

6.6.10 18:52


Episode 13   (30. Mai 2010)

 

hey, hey, hey... Ramona is back auf dem Binzenloo Kanal und nach dem herrlichen Pfingstweekend stand ganz schön viel Arbeit an. Beginnen wir die Woche doch mit Unkraut stechen auf dem Maisfeld. Und zwar geht's den Blacken an den Kragen. Diese müssen von Hand mit dem Blackeneisen ausgestochen und eingesammelt werden.

Hier im Maisfeld ist die Suche nach Blacken noch einfach:

 

man steche mit dem Blackeneisen nahe der Pflanze in den Boden und hebe an:

 

 

Wichtig ist, dass die Wurzel komplett ausgestochen wird ansonsten wächst das Unkraut unbehindert weiter.

 

Hier mal ein Grössenvergleich der langen Wurzeln. Und das ist wohlbemerkt eine Baby Blacke: 

 

Der Nachwuchs von Mamikatze hat seit dieser Woche Ausgang und da gibt's soooo viel zu erleben auf m'Hof.

Mhhh...? Doch noch etwas misstrauisch...?

 

Grrrrrr... faucht schon wie ein grosser Tiger...

 

Aber dann leben wir uns so langsam ein auf m'Spielplatz:


Zwischendurch mal n'Happen essen:

 

Also ICH könnt keiner Fliege was zu Leide tun:

 

...und weiter geht's auf m'Rummelplatz... Mmmmhhh... was ist das denn?

 

cool... da kann ich ja durchschlüpfen: 

 

Heeey... ich bin der Grösste: 

 

Pssst... da ist wer:


 

Nun sei doch kein Spielverderber und komm schon:


Na dann nehm ich eben den da:


paff! he, he... fast erwischt: 

 

Mit Mami ist's zum knuddeln: 

 

Oh man bin ich platt...


 

Ich betätige mich zwischendurch auch mal als Kleinholzer an der Fräsmaschine:


Und dann gab's noch zwei Autoladungen voll Mehl vom eigenen Weizenfeld vom letzten Jahr. Das Mehl wird zum Brotbacken sowie Verkauf gebraucht. Ich sag euch, besser als jedes Fitnesscenter:


 

Im Hühnerstall steht heut Gefiederwäsche im Sandbad auf dem Programm:

 

 

 ja, ja, ja....


Pediküre muss natürlich auch sein:

 

Huch da kommt der Macho wieder, schnell beim Nachbarn verstecken: 

 

Ahhhh... tut das gut....

 

Dies ist die liegende Form von die 3 Musketiere:

 

Am Freitag wird jeweils der Salat für den Hofladen geschnitten und gewaschen. Na dann mal los und raus auf's Feld:

 

Trucker-Transport und ab zum Salat waschen: 

 

 

eh voilà... und dann liegt er da... in seiner vollen Pracht:

 

Im Gemüsefeld wurde vor 7 Wochen mit 2 Beeten erst mal klein angefangen:


Aber jetzt ist's voll...

 

Sehen wir uns doch mal etwas genauer um:

 

 

Hier hätten wir die Kefen die schon reichlich gewachsen sind: 

 

...mit wunderschönen Blüten:

 

 

Der Fenchel:

 

Knackiger Salanova-Salat: 


Die Zwiebeln: 

 

 

Die Rüebli: 

 

Das Krautstiel:

 

 

Frisch gesetzt wurden die Kürbise: 

 

und der Selleri und noch weiterer Salat: 

 

 

Sieht doch einfach toll aus: 

 

 

Und nun kommen wir zum Höhepunkt dieser Woche. Das Training für das Säulirennen. Am 5. Juni findet im Binzenloo das Hoffest statt und da werden Olga, Oskar und Otto einen Minimarathon absolvieren.

Die Rennstrecke wird von unseren Teilnehmern ganau inspiziert:

 

Und Coach Karin macht's mal vor: 

 

Das 2. Training: sind wir vielleicht noch etwas desorientiert?

 

Ach jetzt ist alles klar. Otto und Oskar haben die Abkürzung zur Ziellinie entdeckt und nutzen die Zeit für lockere Dehnübungen:

 

Ok das reicht dann auch schon, schliesslich wird Olga sogleich um die Ecke in Richtung Ziel düsen:

 

 he, he... schön überlistet, mampf...!  

 

Eine Erfrischung nach dem harten Training ist sehr willkommen.

Wasser marsch: 


 Igitt.... ist ganz schön feucht:

 

Tut doch eigentlich doch saugut...:

 

Herrlich, das kitzelt so schön an der Nase: 


 

Ja und mit diesem fröhlichen Lächeln verabschiede ich mich für diese Woche und sehe euch alsbald wieder.

 

Tschüss & tschau, Ramona die Fräserin 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.5.10 16:10


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